Mag. Manfred Metis

zert. Mental Trainer, NLP Master, LifeCoach,  Inspired Dad of 2

Training |  Coaching  | Mentoring

 

Du spielst oft mit?

 

Obgleich dein Innen scheit:

 

N. E. I. N. 

 

Aber wohin? Und wie?

 

Regie übernehmen? 

Für's Leben?

 

 

Die 3 Punkte Klarheit

 

Werte-Destillation

 

WAS ist in deinem aktuellen Lebensabschnitt wichtig?

 

Bauch-Kopf-Synthese

 

Blockaden lösen im Bauch-Kopf Spiel.

 

Meta-Morphose

 

Dein individuelles Konzept für die nächsten Kapiteln.

 

 

Du bist der Experte für den Inhalt. Ich, für den Prozess.

 

 

Wem jetzt wirklich vertrauen? Kopf oder Bauch? Verstand oder Intuition?

 

Wer hat jetzt eigentlich das Sagen – und wem von den beiden darf ich jetzt vertrauen? Bevor der Kopf richtig laut wird, hat der Bauch im Hintergrund längst entschieden.

 

Manche Entscheidungen fühlen sich wie ein innerer Machtkampf an. Dein Bauch flüstert dir leise eine Richtung zu, während dein Verstand kurz darauf mit voller Lautstärke ein Machtwort spricht: 

 

Lass es lieber sein – ich – der Verstand, habe hier das Sagen“ , ich die Ratio bin gesellschaftlich akzeptiert“ 

 

Der Verstand analysiert, wägt ab, sucht nach eindeutigen Beweisen, nach der Formel, nach der Wahrscheinlichkeit, will genau berechnen. Er will absolute Kontrolle, will doppelte Sicherheit.

 

Das Gefühl hingegen reagiert in Sekundenbruchteilen (200ms = 0,2 Sekunden) , kennt die Antwort blitzschnell – und genau diese Schnelligkeit in der Entscheidung wirkt nach außen unüberlegt und Gefühle wurden uns ab der Schulalter konstant abtrainiert.

 

Zwei Systeme – zwei Geschwindigkeiten

 

Die Psychologie spricht von der 2 Prozess Theorie. Menschliche Entscheidungen durchlaufen zwei Prozesse der Bewertung: das schnelle, intuitive System und das langsamere, analytische System. Beide sind wichtig, doch sie arbeiten mit völlig unterschiedlicher Geschwindigkeit.

 

Während dein Bauch längst entschieden hat, beginnt dein Verstand gerade erst, Argumente zu sammeln.

 

Das emotionale Erfahrungsgedächtnis – dein unsichtbarer Schatz

 

Dein Bauchgefühl kommt nicht aus dem Nichts. Es speist sich aus einem riesigen Speicher: deinem emotionalen Erfahrungsgedächtnis. Jede Situation, die du jemals bewusst oder unbewusst erlebt hast, hinterlässt Spuren – nicht nur als nüchterne Fakten, sondern vor allem aus Erinnerungen, die deinen Körper reagieren lassen (Körperreaktionen – somatische Marker).

 

Dieses Gedächtnis vergleicht blitzschnell. Habe ich das schon einmal erlebt? Wie hat es sich angefühlt? Noch bevor dein Kopf einen klaren Gedanken formuliert, sendet dein Bauch bereits Antworten – Wohlsein, Unwohlsein, Sicherheit, Unsicherheit, Ruhe, Unruhe, Hitze, Kälte (Schauer),...

 

• Der Geruch von Zimt katapultiert dich zurück in die Küche deiner Kindheit.

• Ein bestimmter Tonfall - und du spürst: Hier stimmt etwas nicht.

• Ein Blick, ein Lächeln – und du weißt im Bruchteil einer Sekunde, ob du vertrauen kannst.

 

Wenn der Verstand dazwischenfunkt

 

Hier liegt der Haken: Vielen von uns wurde abtrainiert, dem Gefühl zu vertrauen.

Der Verstand wurde zum Maß der Dinge erhoben. Er meldet sich, analysiert, zweifelt und macht das Gefühl sehr gerne klein -lässt es verstummen:

 

Das ist doch un-logisch. Dafür hast du keine Beweise.“

 

So wird aus einem klaren Impuls ein zögerliches Vielleicht“. Chancen gehen verloren – nicht, weil dein Gefühl falsch war, sondern weil der Verstand lauter war.

 

Die Kunst der Balance

 

Albert Einstein teilte uns mit:

👉🏻 “Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk, und der rationale Verstand ein treuer Diener.“

 

Das emotionale Erfahrungsgedächtnis liefert den ersten Impuls – roh, kraftvoll, wie ein ungeschliffener Diamant. Der Verstand kann diesen Impuls aufgreifen, prüfen, schleifen und alltagstauglich machen. 

 

Das Bauchgefühl sagt: Da geht’s lang.

Der Kopf sagt: Gut – und so kommen wir sicher dorthin.

 

Genau diese Balance ist der Schlüssel, der neue Türen öffnet. Bauch und Kopf sind Partner, nicht Gegner.

 

Der erste Schritt: Wahrnehmen. 

 

Zuallererst liegt der Schlüssel darin, dein Bauchgefühl überhaupt wahrzunehmen. Es nicht wegzudrücken, sondern zuzulassen – und ihm zu helfen, lauter zu werden.

 

Spüre hin: Wie reagiert dein Körper auf diesen Gedanken, auf diese Situation? Bei welchen Menschen in deinem Umfeld fühlst du dich wohl, welche Worte lassen dich wachsen und größer werden? 

 

Und auch konkret bei Alltagsfragen zeigt es sich: In welchem Kaffeehaus fühlt es sich heute Vormittag richtig an zu arbeiten? Wo passt das Gefühl – Menschen, Atmosphäre, die Dienst-Leistung? All das sind Signale. Dein Bauch spricht ständig zu dir. Die Frage ist: Hörst du ihm zu? 

 

Rückblickend kann ich bestätigen: Immer, wenn ich meiner Intuition vertraut habe ist es richtig gut geworden. Sobald jedoch die Ratio, der Kopf zu laut geworden ist und im Widerspruch mit meinem Bauchgefühl stand, hat es nie funktioniert und ist gescheitert

 

Die konkrete Antwort - Wem sollst du also vertrauen – dem Verstand oder dem Gefühl?

 

Die einfachste Formel: Vertraue zuerst deinem Bauch als Wegweiser – und nutze den Verstand leise für Absicherungen.

 

Das Gefühl ist dein schneller Kompass, gespeist aus all deinen emotionalen Erfahrungen. Der Verstand ist dein Werkzeug, das den Weg absichert. Besonders bei kleinen und großen Investitionen ist diese Kombination Gold wert: Dein Bauch sagt dir, ob etwas gerade wirklich zu dir passt. Dein Kopf sorgt dafür, dass du nicht übersehen wirst.

 

Einladung an Dich zur Zusammenarbeit.

 

Dein Bauchgefühl hat längst entschieden, ob Raum Vier Vier für dich eine Möglichkeit der Entwicklung ist. Er weiß, ob es sich gerade jetzt vertrauensvoll anfühlt. Dein Kopf prüft, ob die monetäre Investition in Dich schlau ist und studiert die Homepage, sucht logischrationale Begründung der Zusammenarbeit. Lass ihn in Ruhe schauen – und erkenne gleichzeitig dein Gefühl. Gib deinem Bauch die Stimme, die er verdient: Er hat längst entschieden, während du das hier liest.